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Kreislauffähigkeit wirksam gestalten

Halfar System GmbH

 

Das Unternehmen

Die Halfar System GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Bielefeld und seit vielen Jahren auf die Entwicklung und Produktion von Taschen, Rucksäcken und textilen Lösungen für den B2B-Markt spezialisiert.

Unter der Marke HALFAR® entstehen funktionale, langlebige Produkte, die Unternehmen als Markenbotschafter oder zur Lösung individueller Anforderungen einsetzen. Der Fokus liegt dabei auf durchdachtem Design, hoher Verarbeitungsqualität, Langlebigkeit und einer verlässlichen Lieferfähigkeit. HALFAR® verbindet gestalterischen Anspruch mit technischer Umsetzbarkeit – von der ersten Idee bis zur serienreifen Lösung.

Im Promotion- und Merchandise-Sortiment (ab Lager verfügbar) werden neben bewährten Klassikern gezielt Modelle entwickelt und integriert, die Aspekte wie Materialreduktion, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit oder den Einsatz von Rezyklaten berücksichtigen.

Insbesondere mit dem Mono-Material-Ansatz (z. B. beim Shopper MONO) integriert Halfar Prinzipien der Circular Economy systematisch in die Produktentwicklung.

Die Marktstrategie für das Lagersortiment basiert auf Innovationsfähigkeit, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Werbemittel-Fachhandel sowie dem unternehmenseigenen Anspruch, nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen wirtschaftlich skalierbar und marktfähig umzusetzen.

 

Unsere Motivation

Als Hersteller textiler Produkte beschäftigt Halfar sich seit einigen Jahren systematisch mit der Frage, wie zukunftsfähige Produktentwicklung im B2B-Bereich aussehen kann. Textile Erzeugnisse sind material- und ressourcenintensiv, gleichzeitig stehen Unternehmen zunehmend vor regulatorischen Anforderungen und veränderten Markterwartungen.

Unser Verständnis von Nachhaltigkeit ist dabei eng mit dem Begriff der Zukunftsfähigkeit verbunden. Für uns bedeutet das, ökologische Anforderungen, wirtschaftliche Tragfähigkeit und soziale Verantwortung in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Eine Lösung ist nur dann sinnvoll, wenn sie ökologisch wirksam, technisch umsetzbar und wirtschaftlich skalierbar ist.

Aus dieser Haltung heraus entstand der Anspruch, Produkte so zu entwickeln, dass Materialeinsatz, Konstruktion und Lebensdauer stärker unter dem Aspekt der Kreislauffähigkeit betrachtet werden. Dabei geht es nicht um einzelne Maßnahmen, sondern um die systematische Integration entsprechender Kriterien in die Produktentwicklung.

 

Unser Weg

Halfar hat Nachhaltigkeitskriterien schrittweise in bestehende Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse integriert. Das betrifft insbesondere die Produktkonzeption, Materialauswahl und konstruktive Gestaltung neuer Modelle.

Bereits in frühen Entwicklungsphasen wird geprüft,
• wie materialeffizient ein Produkt konstruiert werden kann,
• ob Materialkombinationen reduziert werden können,
• wie langlebig und reparaturfähig ein Modell ausgelegt ist,
• und welche regulatorischen Anforderungen perspektivisch relevant werden.

Dabei werden ökologische, technische und wirtschaftliche Kriterien parallel betrachtet. Ziel ist es, nachhaltigere Lösungen nicht isoliert, sondern innerhalb bestehender Marktanforderungen umzusetzen.

 

 

Stand der Zirkularität der Stoffströme im Unternehmen
Die Zirkularität der Stoffströme befindet sich im Aufbau. Ein vollständig geschlossener Kreislauf innerhalb des Unternehmens besteht derzeit nicht.

Der aktuelle Schwerpunkt liegt darauf,
• Materialvielfalt zu reduzieren,
• Produkte konstruktiv recyclingfähiger zu gestalten,
• und einzelne Modelle konsequent nach Mono-Material-Prinzipien auszurichten.

Diese Ansätze werden zunächst an ausgewählten Produkten umgesetzt und unter realen Marktbedingungen erprobt. Ziel ist es, aus diesen Pilotmodellen Erkenntnisse für zukünftige Entwicklungen abzuleiten und diese kontinuierlich in den Entwicklungsprozess zu integrieren.

 

 

 

Gibt es frugale Innovationen oder Ideen dafür?
Ja. Die bisherigen Ansätze folgen einem pragmatischen Prinzip: Reduktion statt Komplexität.

Beispiele sind:
• konstruktive Vereinfachung von Produkten
• Verzicht auf unnötige Materialverbünde
• Minimierung von Komponenten
• Nutzung etablierter Standards (z. B. zertifizierte Materialien) statt eigener komplexer Systeme

Diese Maßnahmen benötigen keine neuen Technologien, sondern beruhen auf konstruktiven Entscheidungen im Designprozess. Sie sind dadurch wirtschaftlich tragfähig und skalierbar.

 

Sinnbild Ökonomie-Donut: Geben Sie an einer Stelle mehr zurück als Sie entnehmen?
Ein produzierendes Unternehmen im Textilbereich kann nach heutigem Stand der Technik nicht im engeren Sinne „mehr zurückgeben“, als es an Ressourcen einsetzt.

Der Ansatz von Halfar liegt daher nicht in ökologischer Netto-Regeneration durch Produkte, sondern in:
• Reduktion von Umweltwirkungen
• Verbesserung der Materialeffizienz
• schrittweiser Erhöhung der Recyclingfähigkeit
• ergänzenden Maßnahmen wie Klimaschutz- und Biodiversitätsprojekten

Der Beitrag besteht somit in der systematischen Verringerung negativer Auswirkungen und in punktuellen Kompensationsleistungen. Ziel ist die Entwicklung konventioneller, aber insgesamt weniger schädlicher Produkt-Alternativen.

Halfar konzentriert sich dabei darauf,
• Produkte langlebiger und reparaturfähig zu gestalten,
• die Recyclingfähigkeit konstruktiv zu verbessern,
• und ökologische Standards in der Materialauswahl zu berücksichtigen.

Der Schwerpunkt liegt auf technischer und prozessualer Optimierung und Umsetzbarkeit, nicht auf symbolischen Einzelmaßnahmen.

Die Stolpersteine

Die Auseinandersetzung mit Mono-Material-Konzepten und reduzierten Konstruktionen hat deutlich gemacht, dass kreislauffähige Produktansätze in mehreren Zielkonflikten stehen.

Eine zentrale Herausforderung liegt zunächst im Spannungsfeld zwischen konstruktiver Vereinfachung und funktionaler Leistungsfähigkeit. Die Reduktion von Materialkombinationen oder Komponenten schränkt gestalterische, funktionale und technische Spielräume ein. Stabilität, Belastbarkeit und Alltagstauglichkeit müssen unter engeren konstruktiven Rahmenbedingungen neu bewertet und abgesichert werden.

Über die rein konstruktive Ebene hinaus wirkt sich der wirtschaftliche Rahmen des Werbemittelmarktes aus. Produkte müssen lagerfähig, kurzfristig verfügbar und preislich wettbewerbsfähig bleiben. Nachhaltigere Ansätze dürfen daher nicht zu Sonderlösungen werden, die außerhalb bestehender Logistik- und Vertriebsstrukturen stehen.

Auch in der Materialbeschaffung zeigen sich Grenzen. Ökologisch sinnvollere, funktional belastbare und für verschiedene Einsatzbereiche geeignete Materialien – die zudem in gleichbleibender Qualität, Menge und Preisstruktur verfügbar sind und idealerweise mit glaubwürdigen, zugleich praktikablen Zertifizierungen belegt werden können – sind nicht durchgängig verfügbar. Nachhaltigkeitsanforderungen müssen daher mit Liefersicherheit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit in Einklang gebracht werden.

Damit verbunden ist die Frage der Marktakzeptanz. Der Spielraum, bestehende Anforderungsprofile grundlegend zu verändern, ist begrenzt. Wird eine nachhaltigere Lösung jedoch mit produktspezifischen Anforderungen – insbesondere in Bezug auf Preis und Leistung – vereinbar umgesetzt, wird sie vom Markt angenommen und positiv bewertet.

Aus diesen Faktoren ergibt sich, dass an den Anforderungen der Ökodesign-Verordnung orientierte Produktentscheidungen nicht isoliert betrachtet werden können. Sie wirken unmittelbar auf Design und Konstruktion, Einkauf, Vertrieb sowie Marketing. Entsprechend erfordern sie eine frühzeitige bereichsübergreifende Abstimmung sowie – perspektivisch – eine Anpassung und Weiterentwicklung digitaler Datenstrukturen.

Diese Herausforderungen werden bei Halfar nicht durch einen grundlegenden Systemwechsel gelöst, sondern durch:

• iterative Entwicklungs-, Test- und Einführungsphasen
• konstruktive Reduktion statt zusätzlicher Komplexität
• schrittweise Integration neuer Kriterien in bestehende Prozesse
• realistische Bewertung von Skalierbarkeit und Marktfähigkeit

Die wesentliche Erkenntnis für Halfar lautet: Nachhaltigere Produktentwicklung ist weniger eine Frage einzelner Innovationen als eine kontinuierliche Anpassung technischer und organisatorischer Abläufe – unterstützt durch ausgewählte Leuchtturmprojekte, die als Lern- und Orientierungsrahmen dienen.

 

Die Erfolge

Der wirtschaftliche Erfolg von Halfar basiert seit der Unternehmensgründung auf klaren Grundwerten: Qualität, Verlässlichkeit, Markt- und Kundenverständnis sowie lösungsorientiertem Handeln. Diese Prinzipien haben die Positionierung als stabiler und innovationsfähiger Anbieter im Markt geprägt.

Nachhaltigkeit beschreibt für Halfar die Weiterentwicklung dieses Selbstverständnisses im Sinne von Zukunftsfähigkeit. Dazu gehört heute auch die Integration kreislaufwirtschaftlicher Kriterien in die Produktentwicklung sowie die systematische Auseinandersetzung mit ökologischen und regulatorischen Anforderungen.

Diese Entwicklung zeigt sich konkret durch:

  • den Aufbau und die Weiterentwicklung von Prozess- und Umweltmanagementstrukturen
  • Zertifizierungen wie bspw. GOTS und GRS, die Transparenz und Standards entlang der Lieferketten sichern
  • die Erfassung unternehmensbezogener Emissionen nach dem GHG-Protokoll-Standard
  • das Leisten eines finanziellen Beitrags zu anerkannten Klimaschutzprojekten für nicht vermeidbare Emissionen des Lagerprogramms
  • einer freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung seit 2018
  • Kooperationen und Netzwerke, u. a. mit BAUM e. V., der IHK-Klimainitiative, INSECT-RESPECT sowie die Teilnahme am CIRCO-Projekt

In der Produktentwicklung sind insbesondere die Mono-Material-Modelle ein sichtbarer Ausdruck dieser Weiterentwicklung. Der Shopper MONO sowie die neuen Mono-Modelle aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle zeigen, wie konstruktive Vereinfachung, emissionsärmere Produktionsverfahren und Kreislauforientierung im Lagersortiment umgesetzt werden können. Funktionalität, Langlebigkeit und Wettbewerbsfähigkeit bleiben dabei die zentralen Erfolgskriterien der Modelle.

Denn nachhaltig gut gemachte Produkte überzeugen insbesondere, wenn sie funktional, langlebig und gestalterisch attraktiv sind und zugleich preislich in bestehende Marktstrukturen passen. Genau darin liegt der Ansatz von Halfar: 

Nachhaltigere Lösungen so zu entwickeln, dass sie integraler Bestandteil des Unternehmens und des regulären Sortiments sind. Die Weiterentwicklung erfolgt schrittweise – durch kontinuierliche Anpassung von Prozessen, Produkten und Datenstrukturen.

Links zur Orientierung:
Auszeichnungen & Zertifikate | Taschenexperte Halfar
Nachhaltigkeit | Taschenexperte Halfar
Klimastrategie | Halfar System GmbH

Produkte mit Monomaterialität:

Shopper MONO | Werbetasche | HALFAR®
Baumwolltasche ORGANIC | Werbetasche | HALFAR®
Wellness-Tasche ORGANIC | Werbetasche | HALFAR®
Freizeit-Shopper ORGANIC | Werbetasche | HALFAR®

 

So geht es weiter

Themen wie Circular Economy und Nachhaltigkeit werden bei Halfar weiterverfolgt – jedoch nicht im Sinne einzelner Label-Programme oder geschlossener Eigenkreisläufe, sondern als kontinuierliche Weiterentwicklung eines ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Wirtschaftens.

Circular-Economy-Prinzipien werden bereits in der Produktentwicklung berücksichtigt, etwa durch Mono-Material-Ansätze, Materialreduktion und konstruktiv verbesserte Recyclingfähigkeit. Gleichzeitig werden regulatorische Entwicklungen und steigende Transparenzanforderungen beobachtet und in Entscheidungsprozesse einbezogen.

Nachhaltigkeit ist organisatorisch verankert, unter anderem durch Emissionserfassung nach dem GHG-Protokoll-Standard, freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie etablierte Managementstrukturen. Der Weg ist dabei bewusst evolutionär angelegt: Ziel ist eine schrittweise Weiterentwicklung in Richtung Kreislauffähigkeit unter Berücksichtigung von Marktfähigkeit, Skalierbarkeit und technischer Umsetzbarkeit.

Ein vollständiges Cradle-to-Cradle-System oder geschlossene unternehmensinterne Stoffkreisläufe sind derzeit weder umgesetzt noch geplant. Im Vordergrund steht der sinnvolle, angemessene und langfristig tragfähige Einsatz von Ressourcen.

 

Kooperationen und Synergien
Halfar ist in verschiedenen Netzwerken und Initiativen aktiv, um fachlichen Austausch und methodische Weiterentwicklung zu fördern. Dazu zählen unter anderem:

  • BAUM e. V. (Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften)
  • IHK-Klimainitiative
  • Effizienz-Agentur NRW (EFA)
  • INSECT-RESPECT
  • Teilnahme am CIRCO-Projekt zur Circular-Design-Methodik
  • Zusammenarbeit mit Zertifizierungsstellen wie GOTS und GRS
  • Kooperation mit Klimaschutzprojekt-Partnern zur Kompensation nicht vermeidbarer Emissionen

Diese Kooperationen dienen dem Austausch, der Orientierung an bewährten Standards sowie der Weiterentwicklung bestehender Prozesse. Ziel ist keine isolierte Einzelstrategie, sondern eine sachliche und praxisorientierte Weiterentwicklung im Dialog mit Partnern. Geschlossene Rücknahmesysteme, eigene Kreislaufplattformen oder industrielle Rücknahmeprogramme sind derzeit nicht Bestandteil der strategischen Planung.

 

Was wir anderen mitgeben möchten

Nachhaltigere Produktentwicklung beginnt nicht mit einem neuen Geschäftsmodell, sondern mit der bewussten Prüfung bestehender Produkte und Prozesse. Ein möglicher Ansatzpunkt ist die konstruktive Analyse: Wo lässt sich Materialvielfalt reduzieren? Wo können Komponenten vereinfacht oder Produkte langlebiger ausgelegt werden?

Wichtig ist, ökologische, funktionale, technische und wirtschaftliche Anforderungen von Beginn an gemeinsam zu betrachten. In diesem Sinne verstandene Nachhaltigkeit sollte kein isoliertes Projekt einzelner Abteilungen sein, sondern Bestandteil bestehender Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse werden.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es bei komplexeren Fragestellungen hilfreich ist, mit konkreten Pilotprojekten zu starten. Einzelne Modelle oder Produktgruppen eignen sich, um neue Kriterien zu erproben, Zielkonflikte sichtbar zu machen und daraus belastbare Erkenntnisse für die Gesamtorganisation abzuleiten.

Ebenso wichtig ist der Austausch. Impulse entstanden für Halfar bspw. aus abteilungsübergreifender Zusammenarbeit, aus Netzwerken wie BAUM e. V., der IHK-Klimainitiative, der Effizienz-Agentur NRW sowie aus Projekten wie CIRCO (s.: https://www.efa.nrw/fuer-unternehmen/angebote/circo-hub). Der Dialog mit Zertifizierungsstellen, Branchenpartnern und Klimaschutzorganisationen hat geholfen, Anforderungen einzuordnen, Erkenntnisse zu gewinnen und praktikable Lösungen zu entwickeln.

Veränderung muss im Alltag der Organisation stattfinden. Neue Anforderungen an Produkte wirken sich auf Konstruktion, Einkauf, Kalkulation und Vertriebskommunikation aus. Entscheidend ist daher, bestehende Strukturen insgesamt weiterzuentwickeln, statt parallel neue Systeme aufzubauen.

Wir haben gelernt, mit überschaubaren Projekten zu beginnen, Erfahrungen systematisch auszuwerten und diese in nachfolgende Entwicklungen zu integrieren. Nicht jede Idee ist sofort skalierbar – aber jede fundierte Erkenntnis verbessert die nächste Entscheidung.

Nachhaltigere Produktentwicklung entsteht nach unserem Verständnis aus der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Gestaltung, Materialeinsatz, Produktfunktionalität und Wirtschaftlichkeit. Dieser Prozess ist nicht spektakulär, aber wirkungsvoll, wenn er konsequent verfolgt wird.

 

Unser Rat an die Politik

Für mittelständische Unternehmen ist Planungssicherheit ein zentraler Faktor. Regulatorische Anforderungen – insbesondere im Bereich Ökodesign, Kreislaufwirtschaft und Berichtspflichten – sollten frühzeitig, klar definiert und mit realistischen Übergangsfristen eingeführt werden. Investitionen in Produktentwicklung und digitale Datenstrukturen benötigen verlässliche und verständliche Rahmenbedingungen.

Wünschenswert sind praxisnahe und branchenübergreifend harmonisierte Standards. Unterschiedliche Labelsysteme, nationale Sonderregelungen oder uneinheitliche Auslegungen erschweren die Umsetzung und binden Ressourcen, die effektiver in konkrete Verbesserungen investiert werden könnten.

Im Bereich der Kreislaufwirtschaft sehen wir insbesondere im Textilsektor weiteren Entwicklungsbedarf. Der Ausbau leistungsfähiger Sortier-, Recycling- und Verwertungsinfrastrukturen ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass konstruktiv recyclingfähige Produkte ihr Potenzial tatsächlich entfalten können.

Darüber hinaus ist die Standardisierung digitaler Produktinformationen ein wichtiger Baustein für zukünftige Transparenzanforderungen. Einheitliche und praktikable Datenformate würden Unternehmen dabei unterstützen, regulatorische Vorgaben effizient umzusetzen.

Was uns behindert, sind weniger ambitionierte Zielsetzungen als vielmehr komplexe, teils widersprüchliche und kurzfristig veränderte Detailanforderungen. Nachhaltige Weiterentwicklung benötigt klare, konsistente und anwendbare Regelungen.

 

Zu guter Letzt….

Kreislauffähigkeit versteht Halfar nicht als Ziel mit Enddatum, sondern als kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Sortiments und unserer Prozesse:
„Unsere Produkte müssen im Alltag langfristig funktionieren und im Markt bestehen. Wenn wir diesen Anspruch mit einem verantwortungsvollen und zukunftsfähigen Einsatz von Ressourcen verbinden können, sehen wir uns auf dem richtigen Weg.“

 

Wir reden gerne mit Ihnen!

Simone Rath
Leitung Produktmanagement & Nachhaltigkeit
s.rath@halfar.com 
Tel: +49 52198244-22

Halfar System Gmbh | Rucksäcke und Taschen
Ludwig-Erhard-Allee 23
33719 Bielefeld